Tipps für das Spiel mit dem Glück

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Die USA sind ja ohnehin ein Land, in dem fast jeder glaubt, dass man vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen kann, dass jeder alle Chancen hat, ein perfektes, erfolgreiches Leben zu führen – wenn er nur sein Schicksal in die Hand nimmt. Das unvermeidbare Scheitern ist nur ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg! Dass das mit der Realität im heutigen Kapitalismus, in dem die Schere zwischen arm und reich sich immer weiter auseinander bewegt, nichts mehr zu tun hat, ist kein Geheimnis, und doch hält sich der Glaube an den amerikanischen Traum, den American Dream bis heute. Und vielleicht ist er nirgendwo so präsent wie in Las Vegas, wenn auch auf eine andere Art und Weise, versuchen hier doch viele, nicht mit harter Arbeit, sondern mit Glück zum Reichtum zu gelangen.

Das Glücksspiel beherrscht in Las Vegas jede Ecke der Stadt: Schon am Flughafen begegnen einem die ersten Einarmigen Banditen, auf dem Weg zur Rezeption seines Hotels muss man fast immer mitten durch das angeschlossene Casino laufen, wenn man Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach nur in ein Restaurant zum Büffet oder zum Essen gehen möchte, dann durchquert man regelrechte Felder dieser klimpernden und blinkenden Maschinen – und auch auf dem Rückflug kann man natürlich noch nach dem Durchlaufen des Security Checks seine letzten Dollar in einen der zahlreichen Automaten werfen. Das ist auf eine gewisse Weise sehr beeindruckend, zugleich aber stellt es auch eine enorm große Verlockung dar, der nicht nur augenscheinlich Jahr für Jahr tausende Menschen zum Opfer fallen, die ihre letzten Cents in einen der Automaten stecken. Manchmal aus Verzweiflung, manchmal aber auch, weil sie schlichtweg nicht mehr aufhören können.

Kasino Las Vegas

Für Touristen, die fast immer auch mal einen Abend im Casino verbringen wollen, bedeutet das, im Voraus ein paar Regeln für sich aufzustellen, um nicht der Spielsucht zu verfallen und womöglich sogar das Urlaubsbudget hier in Las Vegas zu sprengen. Sinnvoll ist es vor allem, sich ein Limit zu setzen, also eine Summe X, die man maximal bereit ist zu verlieren – und das man auch dann nicht überschreitet, wenn man sein Spielgeld, nun, verspielt hat, denn natürlich ist es sehr verlockend zu glauben, dass die Pechsträhne doch irgendwann reißen müsse und man sein ganzes Geld wieder zurückholen kann, wenn man nur noch zehn, fünfzig oder hundert Dollar mehr ausgibt. Am besten nimmt man gar nicht erst mehr Geld mit ins Casino, sondern lässt sein Portemonnaie inklusive Bargeld und Kreditkarten auf dem Hotelzimmer im Safe.

Darüber hinaus sollte man sich klar machen, dass man seinen Einsatz höchstwahrscheinlich komplett verlieren wird. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn liegen, je nach Spiel, zwischen unter 1% und knapp unter 50%, so dass der Satz „Letzten Endes gewinnt immer die Bank“ natürlich vollkommen korrekt ist. Damit der Spaß, den das Spielen in einem gewissen Rahmen durchaus machen kann, nicht zu schnell vorbei ist, sollte man sich ein Spiel suchen, bei dem man entweder einen nur sehr geringen Einsatz hat (beispielsweise an einem Automaten, der auch 1-Cent-Spiele anbietet) oder bei dem die Gewinnchancen nah an den 50% liegen. Beste Wahl ist hier Roulette, bei dem der Mindesteinsatz üblicherweise bei 5$ pro Partie liegt, und bei dem man mit, sagen wir, hundert Dollar durchaus einen Abend durchkommen kann , am Ende vielleicht sogar noch etwas Geld übrig hat.

Allerdings gilt es auch hier aufzupassen, denn die Croupiers versuchen selbstredend, vorsichtige Spieler zu größeren Risiken zu verleiten und sie zu höheren Einsätzen zu drängen. Also vergessen Sie nicht: Am Ende gewinnt wirklich immer die Bank.